Stressbewältigung

Die vier A’s der Stressbewältigung

Diese Woche wollen wir euch „Belastbarkeit“ näher bringen – eine der fünf Persönlichkeitseigenschaften der Big Five. Die Belastbarkeit, häufig auch Neurotizismus genannt, beschreibt, wie gut ein Mensch mit Belastungen und Dingen, die Stress verursachen, umgehen kann. Um dich dabei weiter zu Unterstützen, geben wir dir Tipps zum Umgang mit Stress im Alltag:Diese Woche wollen wir euch „Belastbarkeit“ näher bringen – eine der fünf Persönlichkeitseigenschaften der Big Five. Die Belastbarkeit, häufig auch Neurotizismus genannt, beschreibt, wie gut ein Mensch mit Stressoren und Belastungen umgehen kann. Um dich dabei weiter zu unterstützen, geben wir dir Tipps zum Umgang mit Stress im Alltag:

1. Ändern

Überlege dir, welche Umstände und Stressoren dein Leben schwerer machen, und ändere sie, wenn möglich

  • Sprich es an, wenn dich ein Verhalten stört. Oft bemerken andere gar nicht, wie sie sich verhalten. Das selbe gilt auch für dich. Wenn andere merken, dass du dir Kritik zu Herzen nimmst, nehmen sie im Allgemeinen auch Kritik von dir an.
  • Versuche dabei, Ich-Sätze zu verwenden, anstatt Anschuldigungen zu formulieren. Z.B. „Ich fühle mich durch dein Verhalten…“ anstelle von „Du machst immer…“ oder ähnliches.

2. Ausweichen

Vielen stressigen Dingen kann man, so komisch das klingen mag, einfach ausweichen und sie vermeiden

  • Wenn du Probleme bereits angesprochen hast, sich jedoch nichts ändert, versuche dich nicht weiter aufzuregen. Ständige Konfrontation kann an den Nerven zehren. Wenn du etwa einen Kollegen hast, mit dem du nicht klar kommst, schaffe räumliche Distanz zwischen euch und setz dich z.B. nicht zu ihm oder ihr.
  • Achte auf Stressoren, die du von vornherein vermeiden kannst. Wenn du weißt, dass der Feierabendverkehr dir den letzten Nerv rauben wird, geh ein bisschen früher oder such dir eine alternative Route.

3. Akzeptieren

Dinge, die du weder verändern noch vermeiden kannst, solltest du lernen zu akzeptieren und dich nicht weiter darüber aufregen!

  • Lass deine Gefühle einmal richtig raus. Mach z.B. ein Treffen mit einem Freund aus, und sprich über deine Gefühle. Du wirst dich besser fühlen und leichter mit dem Thema damit abschließen können.
  • Übe dich in Vergebung. Wütend zu sein verbraucht Energie. Anzuerkennen, dass Menschen Fehler machen, und diese zu verzeihen ist Übungssache.

4. Anpassen

Das Gefühl, etwas nicht bewältigen zu können, ist selbst ein großer Stressor. Häufig verursachen unsere Standards und Erwartungen an uns selbst das Problem. Versuche zu überdenken, ob du hier Anpassungen vornehmen kannst

  • Musst du deine Wohnung wirklich zweimal in der Woche saugen? Sind wirklich alle enttäuscht, wenn du zum Grillfest keinen selbstgemachten Nudelsalat mitbringst, sondern einen gekauften?
  • Versuche, langfristige Ziele im Blick zu behalten. Frag dich, ob etwas in einem oder in fünf Jahren noch relevant sein wird.